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Junius [Rosa Luxemburg], Die Krise der Sozialdemokratie, Zürich 1916.
Mit Anhang: Leitsätze über die Aufgaben der internationalen Sozialdemokratie.
Rosa Luxemburg, Gesammelte Werke, Bd. 4 (6. überarbeitete Auflage), Berlin 2000, S. 51-164.
Mit freundlicher Genehmigung des Karl Dietz Verlag Berlin.
Transkription u. HTML-Markierung: Einde O’Callaghan für das Marxists’ Internet Archive.
2. Januar 1916
Die nachfolgende Darstellung ist im April vorigen Jahres verfaßt worden. Äußere Umstände verhinderten damals ihre Veröffentlichung.
Ihre nunmehrige Herausgabe ist dem Umstande geschuldet, daß die Arbeiterklasse, je länger der Weltkrieg tobt, um so weniger seine treibenden Kräfte aus den Augen verlieren darf. [1]
Die Schrift erscheint ganz unverändert, um dem Leser die Prüfung zu ermöglichen, wie sicher die historisch-materialistische Methode den Gang der Entwicklung zu erfassen weiß.
Indem sie die Legende des deutschen Verteidigungskrieges kritisch auflöste und die deutsche Beherrschung der Türkei als das eigentliche Ziel eines imperialistischen Angriffskrieges offenbarte, sagte sie voraus, was sich seitdem von Tag zu Tag mehr bestätigt hat und heute, wo der Weltkrieg seinen Schwerpunkt im Orient gefunden hat, vor aller Welt Augen liegt.
Teil I
Teil II
Teil III
Teil IV
Teil V
Teil VI
Teil VII
Teil VIII
Anhang 1:
Leitsätze über die Aufgaben der internationalen Sozialdemokratie
Anhang 2:
Rosa Luxemburg: Entwurf zu den „Junius“-Thesen
Anhang 3:
Lenin: Über die „Junius“-Broschüre
1. Diese unter dem Pseudonym verfaßte Schrift Rosa Luxemburgs hat Fritz Pfemfert illegal drucken lassen.
Zuletzt aktualisiert am 14.1.2012